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 von Hohenöllen

 und dem Ortsteil Sulzhof !

Einführung und Infos über Aktualisierungen (N. Jung)

 

 

 

„Wääsche was…“ ist der 1. Teil einer mehrbändigen ScriptReihe von Norbert Jung aus Hohenöllen.

 

Alle enthalten Informationen über Hohenöllen, vor allem über dessen
Straßen und Häuser und deren Bewohner. Es sollenLesebücher zur Erbauung sein, weswegen die
Anschaulichkeit durch viele Fotos großgeschrieben wird.Ergänzt werden diese durch zu ihnen passende
Informationen diverser Art : Auszüge und Hinweise auf das sehr interessante und wichtige „Dorfbuch“ (als Chronik
wollte er selbst es nicht verstanden wissen) von Theodor Krennrich, dem ehemaligen Oberregierungsschulrat aus
dem Ort, dann Zeitungsberichte, Artikel aus Westricher Heimatkalendern (seit 1957) und Westricher
Heimatblättern (seit 1970). Äußerst interessant sind auch Lebenserinnerungen Ortsansässiger, einem Bericht über
einen Feuerwehreinsatz im 2. Weltkrieg von Karl Krennrich, Kriegserinnerungen von Werner Hirstein,
Erinnerungen aus dem Bauernleben von Auguste Schreck. Leider fühlen sich nur wenige Einheimische, aus welchen
Gründen auch immer, dazu berufen oder bereit, sich als Schriftsteller zu versuchen. Und so bleiben wohl viele
Episoden verborgen in den Langzeitspeichern von Gehirnen : Wie es in der Dorfschmiede vom Steil Karl
zuging, wieso eine Familie nach Australien auswanderte und nach ein paar Jahren wieder zurückkehrte, wie
Wilddieberei nach dem 2. Weltkrieg einige Hohenöller ins Gefängnis brachte.
Ähnlich sieht es bei alten Fotografien und Dokumenten aus. Viele wurden aus diversen Gründen schon vernichtet
und sind unwiederbringlich verloren, andere schlummern in alten Fotoalben und Kartons und warten nur darauf,
erhellt zu werden. Und wo immer MitbürgerInnen dazu bereit waren, sich und ihre Alben und Kartons uns
Bildersammlern zu öffnen und dabei auf uns zuzukommen, kamen wahre historische Schätze ans
Tageslicht und es entwickelten sich interessante und unterhaltsame Zusammenkünfte. Manchmal traf man aber
auch auf totale Verweigerung ala „Ich hann nix unn wääß aach nix, unn das intresseert mich aach garnet (unn im
Iwwerische will ich jetzt „gute Zeiten schlechte Zeiten gucke)“. Wobei eine Frau, die anfangs auch behauptete,
keinerlei Fotos zu besitzen, auf hartnäckiges Nachhaken hin doch noch einige sehr interessante Bilder offenbarte.
Andere – noch frustrierender – erschöpften sich in leidigen Versprechungen ala „Eijo, ich gucke emol unn
melle mich dann“.
Der Titel „Wääsche was …“ kann zweierlei bedeuten. Einmal eine Frage : „Wääsch du vielleicht was
Intressandes, womer in dem Skript erwähne kennt ?“ oder die Einleitung zur Ankündigung einer Idee : „Wääsche,
was, jetzt gehmer grademol äner drinke !“
Viel Spaß wünschen die Mitarbeiter des ArbeitskreisesKulturerhaltung.

 

Aktualiserung Feb 2021 :
Band 1 und Band 2 wurden umfassend bearbeitet bzgl. der
Fotos und Textbeiträge, es lohnt sich also ein Durchblättern .
Hinzugekommen sind Band 3 mit interessanten Gebäuden
im Ort : Kulturdenkmäler, Gasthäuser incl. Kerwe,
Kolonialwarenläden mit entsprechenden Textbeiträgen.
Weiterhin eine Betrachtung der Kultur im Ort von
Bräunling bis Kappensitzung. Am Schluss stehen
außergewöhnliche Ereignisse, zumeist zum Schmunzeln.
Neu ist auch Band 4 mit Zusatzbeiträgen zu den Themen
der anderen 3 Bände. Die Texte sind zumeist länger und
auch nicht so stark bebildert.
Viel Spaß und – ich zähle auf Ihre Mitarbeit und
konstruktive Kritik. Die Seiten sind deshalb nicht
nummeriert, damit sich jederzeit neue Informationen
einfügen lassen N. Jung

Bücher als PDF-Datei zum Anschauen oder Herunterladen:

 

 

Wääsche was

 

 Buch Wääsche noch was

 

 JuNo Buch Sollisch der emol was saan

 

 JuNo Buch sunscht noch was

„HOCH ÜBER DEM LAUTERTAL

                                   IM NORDPFÄLZER BERGLAND“

Der Ort

Hohenöllen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein an.

Die Funde zweier Steinbeile aus vorgeschichtlicher Zeit lassen auf eine Besiedlung zu jener Zeit in der Ortsgemeinde schliessen.

Aus römischer Zeit wurden zwar keine Artefakte bisher entdeckt, aber eine alte Römerstrasse führt direkt am Ort vorbei, sodass die Umgebung auch in dieser Zeit wahrscheinlich bewohnt gewesen war.

Das Dorf wurde vermutlich im 10. oder 11. Jahrhundert gegründet und 1268 erstmals als „Hohenhelde“ urkundlich erwähnt.
Zunächst gehörte es den Grafen im Nahegau an, später jedoch kam es in den Besitz der Grafschaft Veldenz.
Diese erlosch im 15. Jahrhundert, nachdem alle Nachkommen ausgestorben waren. So gründete Stephan aus der Kurpfalz 1444 unter anderem aus diesen Gebieten die Pfalzgrafschaft Zweibrücken, zu der auch Hohenöllen gehörte.

Die Bevölkerung hatte im 17. Jahrhundert schwer unter den Folgen des Dreissigjährigen Kriegs, der Pest und den Eroberungskriegen des französischen Königs Ludwig XIV. zu leiden, was fast zu einer Ausrottung des Dorfes geführt hatte.
1672 lebten immerhin wieder elf Familien in Hohenöllen. Im Jahr 1768 kam die Gemeinde im Zuge eines Tausches an die Kurpfalz, in der sie bis zum Beginn der Französischen Revolution verblieb.

In der Zeit von 1801 bis 1814 stand der Ort unter französischer Herrschaft und war dem Arrondissement Kaiserslautern, dem Kanton Lauterecken und der Mairie Lauterecken zugeteilt. Ab 1816 gehörte Hohenöllen dem Bayerischen Königreich an und war in das Landeskommissariat Kusel und dem Kanton Lauterecken eingegliedert.

Durch die Verwaltungs- und Regionalreform im Jahr 1968 ist Hohenöllen seit 1972 eine eigenständige Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Lauterecken und im Landkreis Kusel.

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